Anläßlich des Bundesparteitages 2016.1 hat der Bundesvorstand ein Antragsumfrage an die Mitglieder versandt. Hierzu habe ich eine Stellungnahme verfasst: Der Versand eines Newsletters ist gesetzlich […]
Warum machen wir dann den Scheiß?
Warum machen wir dann den Scheiß?“ „Weil wir müssen.“ Die Piraten müssten ein „neues Kapitel aufschlagen, was sag ich, schreiben“. Es ist eine Rede von […]
Respekt
Hallo liebe Mitglieder und Mitlesende! Heute haben wir den 25.12.2012. Erster Weihnachtstag. Die Botschaft dieses Tages ist allen bekannt, unabhängig von Glauben und Weltanschaung. Ein […]
Zum Nachdenken
„Der Sinn der totalen Überwachung ist nicht Terroristen zu fangen, sondern der Sinn ist Zeugen zu identifizieren und zu eliminieren, welche die Verbrechen der Regierungen […]
Siri hat darauf keine Antwort
Ich will mich nicht gewöhnen, dass Deutschland Teil einer Kriegsmaschinerie ist. Ich will mich nicht gewöhnen, wenn der Spiegel schreibt, dass Deutschland endlich in der […]
Stellungnahme des neuen DSB des LV Berlin zur SMV
Um einen Betrieb der SMVB zu gewährleisten, müssen zwingend folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Es muss ein Verfahrensverzeichnis erstellt werden. Diese Rechtspflicht ist notwendig, um ein […]
Neue Stellungnahmen des BDSB der Piratenpartei
Zwei neue Stellungnahmen zu wichtigen Themen des Datenschutzes innerhalb der Piratenpartei wurden jetzt online gestellt: Stellungnahme zur „Verifizierung“ der Mitglieder hinsichtlich der Stimmberechtigung beim „BEO“ […]
Treffen der DSBs in der Piratenpartei
Nach langer Terminsuche trafen sich am 25.04.2015 die Datenschutzbeauftragten der Piratenpartei zu einer Onlinekonferenz. Abzuarbeiten war eine höchst umfangreiche Tagesordnung, denn seit Ende 2013 waren […]
Ein Rant auf die Welt
Es ist zum Kotzen. Ein schreckliches und höchst vermeidbares Flugzeugunglück reißt uns aus dem Alltag, Sondersendungen, jede Menge Fernsehteams und staatstragende Personen vor Ort. Der […]
Was ist mit Facebook los?
Eigentlich ist es fast jedermann klar, das Facebook hinsichtlich Klarnamenspflicht und Datenaggregation nicht den Verständnis des Datenschutzes zumindest aus deutscher Sicht folgt. Auch das Telemediengesetz […]
Eigentlich ist es fast jedermann klar, das Facebook hinsichtlich Klarnamenspflicht und Datenaggregation nicht den Verständnis des Datenschutzes zumindest aus deutscher Sicht folgt. Auch das Telemediengesetz (TMG) scheint Facebook wenig zu interessieren.
Aber nun geht Facebook – vermutlich getrieben durch wirtschaftlichen Druck – wirklich zu weit.
Die neuen Nutzungsbedingungen, die ab 1. Februar in Kraft getreten sind, erlauben Facebook die Beobachtung aller unserer Aktivitäten im Internet. Die Teilnahme bei Facebook ist sehr teuer geworden, denn wir bezahlen mit unsere Daten, auch so einer Art Bitcoins. 😉
Selbst das Europäische Datenschutzrecht, dass einen deutlich geringeren Standard als das BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) aufweist, lässt die neuen Nutzungsbedingungen nicht zu, denn die notwendige Einwilligung erfolgt zwangsweise (sonst fliegt man aus Facebook heraus) durch ein fast marktbeherrschendes Unternehmen.
Warum muss sich Facebook wenigstens an das Europäische Datenschutzrecht halten? Nun, Facebook hat sich in Irland niedergelassen und unterliegt der Aufsicht des Data Protection Commissioner (DPC).
Dass es beim DPC in Irland um eine höchst unterausgestattete Behörde handelt, verwundert nicht. Datenschutz spielt in Irland keine große Rolle und wird eher als wirtschaftsschädlich angesehen.
Facebook hat einige Privacy-Einstellungen, die vorgaukeln, man können die Erweiterungen durch die neuen Nutzungsbedingungen abstellen. Dies ist wohl wirkungslos, da das Abwählen bei den Werbeeinstellungen nur weitere Profilbildungen nach sich ziehen (ähnlich wie bei der Beantwortung – Abbestellung – eines unseriösen Newsletters erhält man aus anderer Quelle erst recht mehr Spam).
Aus meiner Sicht ist die Zeit gekommen, um sich von Facebook endgültig zu verabschieden. Suchen wir lieber nach Alternativen wie Diaspora, Friendica, Ello, Path, Pheed u.a.. Manches können Piraten sogar selbst bauen.
Und wer aus „werblicher“ Sicht bei Facebook bleiben muss, sollte das so verdeutlichen und auf einer der Alternativen hinweisen bzw. verlinken. Die Abstimmung mit den Füßen ist meiner Meinung nach die einzige Antwort, die Zuckerbergs Bubble versteht.
Für Firefox gibt es übrigens ein hübsches Add-on: „Self-Destructing Cookies“.
Es zählt jeder noch so kleine Schritt.
