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Vergesst Malle!

Ich war zu einer Managertagung auf Mallorca eingeladen. Und weil man gerne Angenehmes mit Nützlichem verbindet, habe ich noch zwei Tage Urlaub drangehangen, soweit so gut.

Der Flug wurde bei Air Berlin lange im Voraus gebucht mit einem Stück Gepäck (40 EUR Aufpreis). Letzteres ist ja wichtig heutzutage, da Menschen wohl in der Regel ohne Gepäck auf eine Ferieninsel fliegen.

Dann kam die Umbuchung auf „Niki“, weil Air Berlin irgendwie den Management-Masterplan versaut hat, der geplante Ankunftsevent fiel daher schon mal aus.

Ich habe dem Veranstalter natürlich nicht getraut und mir von meinem Viersterne-Hotel-plus rechtzeitig eine persönliche, schriftliche Reservierungsbestätigung geben lassen.

Vorsichtshalber habe ich auch bei der Flugreservierung vorher angerufen, ob alle Flugdaten korrekt sind und auch das Gepäck in Ordnung geht. Klar, steht ja im PNR war die pampige Antwort des Callcenters. Was soll da schon schief gehen?

Beim Check-in war natürlich nichts klar. Also durch die halbe Abflughalle in TXL gerollt und mich an die lange Schlange am Ticketschalter angestellt; es schien auch bei anderen Passagieren nicht „alles klar“ zu sein.

Der Agent schaute in den PNR und meinte nur „steht doch alles drin, muss man nur nach unter scrollen“. Aha. Der Niki-Check-in musste dann per Funk geweckt werden, weil er ein Telefon als überflüssiges Arbeitsmittel ansieht. Gut, dass man heutzutage lange vor der Boarding-Time am Flughafen ist.

Ich durfte tatsächlich meinen einen Koffer aufgeben, natürlich ohne jede Entschuldigung für das Versehen.

Der Abtaster machte seine Arbeit sehr gründlich*) und er könnte seine Tätigkeit im Erotiksalon fortsetzen, nur stehe ich auf so eine plumpe Anmache nicht.

Der Flieger war voll, der Service nicht wirklich vorhanden. Früher lächelten die Damen sogar! Früher halt. Der Flug war allerdings pünktlich, immerhin etwas.

Nach der Ankunft gab es den heute üblichen 3-km-Marsch kreuz und quer durch das Gebäude, damit man nicht merkt, wie lange Gepäckentladung wirklich dauert.

Der Flughafentransfer hat geklappt, wenn auch von 500m entfernt, für jemand, der schlecht laufen kann, eine echte Herausforderung (Gepäck bitte selbst tragen).

Das Hotel machte einen guten Eindruck, echte Viersterne. Nur gab es da ein Problem mit der Reservierung. Dass vorsichtshalber schon die Passkopie gezogen wurde, hatte bestimmt einen Grund. Nix da mit der Bestätigung, kann sich ja selber schreiben auf dem Hotelbriefpapier. Aha.

Nach langer Diskussion durfte ich dann in einem anderen Hotel erneut vorstellig werden. Nur 500m Fußweg oder später fluchende Taxifahrer (denn die Tagung war in dem reservierten Hotel).

Die Rezeption war entsprechend frostig. Kreditkarte bitte und die Rechnung ohne Beleg bitte mit EC-Karte bezahlen. Auf meine Frage, ob ich auch vorsichtshalber noch einen Bargeldbetrag hinterlegen solle, erhielt ich die Antwort „not yet“. Naja, kann ja noch kommen.

Das Zimmer war in etwa Viersterne, das Hotel insgesamt so lala. Jedenfalls ein echter Abstieg gegenüber dem reservierten. Aber man ist ja in diesen Zeiten so einiges gewohnt.

Ich machte den „Do not disturb“ Anhänger an die Tür. Das hielt das Hotelpersonal nicht davon ab, mehrfach anzurufen, gegen die Tür zu hämmern und dann eine dringende Nachricht unter der Tür durchzuschieben.

Es war letztlich auch egal, da dieses Haus ausgesprochen hellhörig ist. Insbesondere die interessanten Badezimmergeräusche ließen spannende Rückschlüsse z.B. auf die Verdauung der Nachbarn zu.

Nachdem ich geruht hatte, ging ich zur Rezeption und fragte nach dem Grund der Nachricht. Die Antwort war, ich hätte keinen Pass zum Einscannen vorgelegt, meine Rechnung nicht bezahlt und wenn ich nicht wolle, dass das ich ein anderes Hotel…, solle ich das schleunigst nachholen. Ich fragte nach, ob man mir die Nummer der Guardia Civil, wenigstens aber der Policia Local geben könne, da ich hier wohl Unterstützung benötige.

Wir einigten uns, dass ich erst meine Erledigungen mache und dann Pass und Quittung hole.

Der Pass wurde  brav eingescannt, damit wenigstens der CNI  meine Daten hat und die Quittung wurde auf eingehend auf Echtheit geprüft (selbst dieses Billig-Thermopapier hat die paar Stunden durchgehalten #UASY). So durfte ich gnädiger Weise bleiben, hatte aber selbst auch keine Lust mehr, mir um nunmehr 23.00h ein neues Hotel zu suchen.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass meine Tür-Key zwischenzeitlich gesperrt wurde; das machte das Pass- und Quittungsholen doppelt aufwendig, aber man fährt ja gerne mehrmals in den 10. Stock.

Malle ist auch außerhalb der Saison (der Winter geht idR. bis Ende Mai) unverschämt teuer geworden. Auch die Taxipreise sind auf dem Niveau einer deutschen Großstadt. Und billig Essengehen war mal.

Es dauerte dann auch nur eine Übernachtung, bis mein Tür-Key wieder gesperrt war.

Auch außerhalb von Palma ist alles recht teuer auf Malle. Alle scheinen auch irgendwie angepisst zu sein, sind unfreundlich (selbst in einem kleinen Späteinkauf) und wenig hilfsbereit, insbesondere wenn man schlecht zu Fuß ist. In der Gastronomie wird man als Ruhestörung empfunden (Stegner-Face).

Witzig ist, dass man nur noch auf Englisch angesprochen wird und selbst dann, wenn Mensch merkt, dass man aus Deutschland kommt, trotzdem englisch weiterparliert. Das ist kein Problem für mich, lediglich bemerkenswert, aber wenn die Herrschaften dann tatsächlich englisch könnten….

Erfreulich war, dass die Barrierefreiheit (Straßen, Gebäude) sehr gut umgesetzt wird und selbst auf den Herrentoiletten Wickeltische sind (sofern technisch möglich). Auch Notbeleuchtungen, Brandmelder und Feuerlöscher haben hier wohl eine ganz andere Priorität. Da könnte man sich in Deutschland eine dicke Scheibe abschneiden.

Ebenso sollte man mal die Verkehrstechniker aus Deutschland zum Praktikum herschicken, damit die herauskriegen, wie man Ampeln so schaltet und den Verkehr so leitet, dass er (wenigstens mit mäßiger Geschwindigkeit) fließt.

Ich habe es dann abseits des Businessprogramms als Tourist versucht, Stadtrundfahrten und so. Naja, lieblos. Kann man sich alles im Imagefilm ansehen, echte Tourguides scheinen ausgestorben zu sein (nein, nicht die von TUI und Konsorten).

Im Hafen von Malle liegen so ziemlich alle Typen an Yachten. Ich habe versucht zu zählen und bin so auf einen Etwa-Wert von 1 Mrd. EUR gekommen. Wenn sich jetzt die Japaner mal mit so ein paar Flugzeugen…..

Man kann sich auch ein Auto mieten. Aber seltsam ist, dass wenn man seinen alten deutschen Führerschein vorlegt, irgendwie kein Wagen mehr da ist. Aha.

Zurück zu diesem Superhotel. Der Pool war übrigens gefühlte 75% des Tages gesperrt und das Wasser auf Gefriertemperatur. Nix für mich.

Die Nachfrage, was man sich denn unter dem Begriff „late Checkout“ (natürlich extra gebucht) vorstellt, wurde glatt mit 12.00h (!) beantwortet. Man müsse nämlich die Zimmer machen. Echt? Bei mir kamen die Damen immer erst ab 15.00h. Ist ja auch egal.

Den letzten Abend verbrachte ich dann an der sehr schlecht sortierten Hotelbar. Ein Whisky und dann kam auch schon die Rechnung. Hä? Ja, Ihre Sorte ist ohnehin alle. Und bevor wieder so ein rammdösiger Tweet aus FFO kommt: Nein, ich hatte keinen CC bestellt.

Da hieß es nur noch an die eigene Reserve zu gehen – dafür ließ sich die  Terrassentür nicht mehr öffnen. Ob die annehmen, dass ich vom Balkon springe, damit ich nicht ein 3. Mal bezahlen muss? Gut, dass wenigstens die Klimaanlage abgestellt war, wer braucht schon Luft?

Ach ja, witzig war der Online-Check-in bei dieser seltsamen Niki. Man konnte zwar einen Sitzplatz gegen Aufpreis reservieren, aber das System blieb hängen. Dafür war der Sitzplatz beim parallelen Online-Check-in dann plötzlich im System. Das wird bestimmt manuell nachgepflegt. Aber ohne CC-Belastung, that’s for sure. Vermutlich wird das lustig bei Niki (bitte ganz nach unten scrollen).

Da ich den Rückflug erst abends gebucht hatte, war Zeit für einen Strandbesuch. Naja, was man so bei 19° Wassertemperatur mit ausgemachten Sonnenbrand dafür hält. Also Sitzen im Schatten der Strandbar. Auch hier Up-and-downs. Das Teil (Nassau Beach) machte einen sehr gepflegten Eindruck und nachdem ich von dem recht zahlreich vorhandenen Personal fragte, ob ich diesen „Invisibility cloak“ (siehe Harry Potter) tragen würde, kam eine Sylvia, die dann für eine gewisse Art an Service sorgte. Das Essen war sehr lecker, die Preise hoch und die Musik angenehm, irgendwas mit Techno-Pop-Gedöns. Keine Ahnung wie man das heute nennt.

Alles anderen Restaurants verdienen einer Erwähnung nicht.

Was war sonst noch: Einzig die Fahrt mit dem Train-de-Sóller nebst Tram. Nur für die Pufferküsser natürlich.

Der Abflug wurde wie befürchtet lustig. Ein  Schalter für gefühlte 300 Pax und ein arbeitsloser „Priority-Check-In“, der dann doch ein Einsehen hatte und vor langer Weile auch das niedere Volk abfertigte. Hehe, Sie reisen mit Gepäck? Aber nicht bei uns. Gut, ein paar energische Worte und das Rütteln am Tresen verhalfen der (tatsächlich) netten Dame zu mehreren Telefonaten und irgendein pragmatisch veranlagter Mensch rückte eine Ersatzticket-Nummer raus: Das Gepäck wurde wie bezahlt mitgenommen.

Der Flug verlief pünktlich und das Saftwagen-Personal lächelte sogar manchmal.

Nach den beide Flügen frage ich mich allerdings, warum dieser Trolley immer meine Schulter treffen muss.

Und jetzt kommt die Überraschung: Das Gepäck war auch in TXL da und hat nur 20 Minuten gebraucht. Möglicherweise hing das daran, dass die bisherige Groundhandling-Firma damit befasst war (die neue macht bei Air Berlin ja ziemliche Zicken). Dass jetzt das Firmensignet bei der Gepäck-wo-kommst-Du-raus-Anzeige eingeblendet wird, ist bestimmt Zufall. 😀

Fazit: Vergesst Malle.

P.s.: Mütter, die ihr Kind sich im Flugzeug die Seele aus dem Leib brüllen lassen, weil sie im Physikunterricht vermutlich mit ihren Fußkettchen gespielt haben, sollte man die Betreuungserlaubnis entziehen. 99 % der Ursachen für schreiende Babys haben etwas mit Luftdruck zu tun – insbesondere bei Start oder Landung. Entweder es kneift im Ohr oder im Bauch oder beides. Da gibt es probate Gegenmaßnahmen, lautes Zischen gehört nicht dazu. Armes Kind.


*) Ich habe es satt, bei jedem Abflug in TXL oder SXF von diesen Wichsern unsittlich berührt zu werden. Ich entscheide selber, wen ich an meinen Intimbereich ranlasse. Schließlich bin ich kein Pfingstochse. Das passiert Dir übrigens nur in Deutschland, da scheint die Truppe aus ganz besonderem Holz zu sein. Aber darf das Mann thematisieren oder steht diese Ablehnung der Grabscherei nur Frauen zu?

Petri heil

So, nun also unter 1,0 % mit einer aktiven Landtagsfraktion.

Das ist eigentlich ein GAU – zumindest sollte man annehmen, dass es als ein solcher wahrgenommen wird.

Eigentlich ist lediglich das passiert, was vorherzusehen war. Diffuse Wahrnehmungen, kein verwertbares Futter für die Medien, ungenutzte teilweise blockierte, eigene Strukturen und ein Management, das „in der freien Wirtschaft“ keinen Monat überleben würde.

Und immer dann, wenn jemand professionelle Vorschläge gemacht hat, wurden diese ausgesessen. Als einzige, revolutionäre Maßnahme werden lediglich die Mitgliedsbeiträge erhöht.

Das ist das Rezept von Königen, denen nichts Besseres einfällt, als ihr eigenes Unvermögen durch Auspressen zu kompensieren. Wem nützt eine große Reisetätigkeit von Vorstandmitgliedern, wenn der Laden hinten und vorne nicht läuft? Wer macht denn inzwischen die Arbeit?
Und das ist seit Jahren ein Dauerzustand. Wie machen das eigentlich andere Vereine, die auch ein paar Tausend Mitglieder haben?

Das fängt schon bei den Finanzen an, die nach meinen Berechnungen allein durch das Eintreiben der ungeliebten Mandatsträgerabgaben einen fetten Wahlkampfetat von 4 Mio. Euro ergeben hätten. Hätten! So machen das andere Parteien und bleiben stabil. Und sie sehen nicht jede Unterstützung durch Firmen und kleine Gewerbetreibende als Teufelszeug an.

Tatsächlich ist meine Wahrnehmung, dass man regelmäßig kriminalisiert wird, nur weil diese Partei unterstützt.

Aber Geldausgeben ist ja wichtiger.

Spätestens seit dem Ausstieg vieler Beauftragter und deren Teams war klar, dass es in dieser Partei nicht einmal ansatzweise eine Art Geschäftsführung gibt. Vermutlich gibt es nur eine Art Schredder, auch OTRS genannt.

Leider – und das verschärft die Lage – nehmen sich andere Landesverbände diese Nicht-Management zum Vorbild und eiern genauso herum. Am Samstag habe ich auf einem Landesparteitag einem Tätigkeitsbericht über eine gefühlte Stunde zugehört, der im Wesentlichen aus der Aufzählung von offenen Baustellen bestanden hat. Klang wie der Statusbericht vom BER.

Der Ausblick war phantastisch: Man müsse nur Pöstchen ausschreiben und dann ist alles getan. Oder AGs einberufen – kommet zuhauf.

Man sehe sich mal dieses Bundesvorstandsportal an und frage sich, was diese Leute alles so machen:

https://vorstand.piratenpartei.de/beauftragungen

Nicht jeder ist untätig, aber viele sind quasi unsichtbar.

Management geht anders. Das merkt man auch sehr schön in den Vorstandssitzungen.

Und was bleibt programmatisch? Wo ist denn da das Management? Wie viel „Klausurtagungen“ bedarf es denn noch, bis man sich einen anderen Slogan ausgedacht hat, den jeder schlucken muss.

Umsetzen sollen das dann irgendwelche Phantome.

Für welche Themen, bei denen uns Kompetenz zugerechnet wird, stehen wir denn eigentlich noch?

Und sind wir glaubwürdig, leben wir mit gutem Beispiel vor, was wir bei anderen kritisieren? Von Datenschutz will ich gar nicht erst schreiben.

Der Deckel von Halle war vielleicht ein guter Anfang und dann ist auch gut. Dann macht man mit einem durchdachten Konzept und einer Strategie weiter. Da war bis Würzburg nichts zu bemerken und danach kamen nur noch Phrasen. Düsseldorf war dann so ein weiterer Tiefpunkt.

Der Deckel von Halle war mehr ein Tuch, unter dem man langsam erstickt und wird zum Sargdeckel, wenn hier nicht endlich umgedacht wird. Und bitte lasst mal Leute ran, die sich auskennen. Und wehe, ich höre noch einmal in einer Vorstandssitzung „habe Tickets bearbeitet“.

Geistige Flatulenz oder was?

Wir hatten ja diese Super-Pressekonferenz am 21. März – sozusagen der „Tag von Berlin“– zu der sogar die Basis™ eingeladen war, um irgendwelche Geheimgespräche mit anderen Parteien und Gruppierungen zu erklären. Klar, dass die Basis dabei stört, wenn es um Fusionsgedöns geht.

Als ich dann diesen gescheiterten Ex-Piraten am Tisch gesehen habe, war mir klar woher der Wind weht. Interessant waren auch die Besetzung des Podiums und die Wortbeiträge. 85% waren aus meiner Sicht Blödsinn bis geht gar nicht.

Witzig war die Reaktion der „sozialliberalen“ Dauerversteher, die uns sehr gerne auf dem „richtigen“ Weg begleiten wollen.

Bei der folgenden  Sitzung der politischen Geschäftsführer wurde das Thema kurz angesprochen und war dann tot. Ich habe dann mal nachgefragt (man ist ja nur Gast), wann gedenkt darüber zu reden, wenn nicht hier wo denn dann?

Es kam irgendwas mit „BuVo“.

Aha.

Bei der Bundesvorstandssitzung gab es eine windelweiche Entschuldigungstirade und sonst nix. Ich habe dann mal nachgefragt (man ist ja nur Gast), wann gedenkt darüber zu reden, wenn nicht hier wo denn dann?

Es kam irgendwas mit „BPT“.

Aha.

Auf dem BPT wurde nicht darüber geredet. Jedenfalls nicht mit den Mitgliedern, sondern mit der Presse. Man könne eine Fusion und eine Umbenennung nicht ausschließen.

Aha.

Ich weiß nicht, ob der Bundesvorsitzende nur „seine Meinung“ geäußert hat. Was ich weiß ist, dass hier Klausurtagungen stattgefunden haben und man „dicht“ hielt. Eigentlich hätte ich von einigen Bundesvorständen einen Aufschrei erwartet. Whistleblowing erwarten wir nur von anderen, gelle?

Was kam anstatt dessen:

Eine kurze Rede der politischen Geschäftsführerin vom LV Bayern.

Mit mir wird es einen Zusammenschluss unter neuem Namen nicht geben. Ich werde mich auch gegen weitere Verhandlungen vehement zur Wehr setzen, wenn sie vom Bundesvorstand geführt werden. Wenn es weitere Verhandlungen geben sollte, möchte ich, dass wirklich die Parteibasis damit betraut wird – dazu habe ich einen Antrag gestellt, der voraussichtlich nicht mehr behandelt werden kann, ebenso wie die Aussprache zu diesem Thema vom Bundesparteitag wohl nicht gewünscht ist.

Aha.

Dann kam noch ein höchst knappes Dementi des stellvertretenden Bundesvorsitzenden, dass der BuVo keine Fusion oder Umbenennung „plane“.

Aha.

Sehr vertrauenswürdig, wenn dann irgendwas mit:

Wir haben ja ein seetüchtiges (Schiff), die Ausflaggung steht auch fest. Über das, was wir transportieren sollten wir reden“.

Müssen wir? Und was steht denn fest?

Ich halte nichts von Selbstmordattentätern, auch nichts von den politischen.

Ich würde mich freuen, wenn ein Vorstand wenigstens mal seine Verwaltung im Griff hätte, die Aktiven motiviert, anstatt denen nur Probleme auf den Tisch zu legen.

Ausflaggen im Superwahljahr.

Aha.

Das alles*)  ist geistige Flatulenz und das nach einem Parteitag, der sich zumindest redlich bemüht hat, in der Programmatik große Schritte nach vorne zu gehen. Wenn man ihn lässt. Wenn man das isländische „Wahlprogramm“ als das ansieht, was es ist: isländisch.

*) außer der zitierten Rede natürlich

Oder mit anderen Worten: Geht doch nach „drüben“, wenn Euch der Laden nicht (mehr) passt, aber reißt nicht innerhalb von ein paar Tagen alles ein, was in den letzten 10 Jahren  aufgebaut worden ist. Das hat hier niemand verdient.

Wir brauchen hier weder Egomanen, noch Selbstdarsteller oder Weicheier.

Wir benötigen Menschen, die eine Vision von Gesellschaft und Zukunft haben, die einen Plan entwickeln und die viele andere mitnehmen und mitziehen.

Das macht auf die herkömmliche Art: Man redet miteinander und nicht übereinander und man führt Parteitage durch, die bestens vorbereitet sind und effizient ablaufen. Da nützen zwei Meetings der üblichen Verdächtigen kurz vor dem Ereignis wenig. Das macht man ganzjährig und zwar auf Dauer.

Übrigens kann man auch ganz viel online machen. Wirklich.

JM2C

 

So ein Online-Parteitag funktioniert auch im LVBB

So. Also jetzt noch das mal mit dem Online-Parteitag. Das was viele Piratenparteien in der Welt als völlig normal ansehen, funktioniert also auch in diesem Deutschland und nicht nur in Potsdam.

Jetzt also auch im Landesverband.

Wer hätte das gedacht. 🙂 Am 26. Februar haben wir es nach über 3 ½ Jahren hartem Kampf gewagt und hat wie vorhergesehen funktioniert. Man kippt Anträge in die Antragsfabrik und die werden einfach nach Diskussion in einer Online-Versammlung abgestimmt.

Natürlich gab es am Anfang noch die üblichen technischen Problemchen kurz vor Beginn, aber das ist bei Präsenzparteitagen auch so. Manchmal geht dieses Internetz (noch) nicht, mal die Tonanlage. Wir kaufen diese Dienstleistungen ja auch nicht ein und nur eine Handvoll „Verrückter“ macht bei uns den Job.

Was ärgerlich war, war diese beinahe hasserfüllte Ablehnung durch gewisse Kreise. Warum eigentlich? Weil sie eine Art Kontrollverlust befürchten, um ihre Bubble zusammen zu halten?

Ebenfalls war eine gute Erfahrung, dass die (befürchtete) Trollerei bei fast null blieb. Es scheint, dass ein klares Schema zu konstruktiver Arbeit verleitet. Das kann man sich auch für die Zukunft nur wünschen.

Und war es nicht hervorragend, dass man auch von ganz weit weg oder auf der Autobahn teilnehmen konnte?

Ich erspare mir mal die ganzen Wortbeiträge auf den verschiedenen Parteitagen seit 2013 dazu. 😀

Dafür zitiere ich aus meinen Beitrag vom 7. Juli 2016:

Nicht dass dies bei Piratens neu wäre, in ganz vielen Hunderten an Sitzungen wird und wurde das gemacht. Vorstandssitzungen, AG-Sitzungen, Schiedsgerichtssitzungen u.v.a.m..

Nur wenn es um eine Hauptversammlung geht, soll das nicht zutreffen. Dabei ist die Rechtsgültigkeit einer Online-Versammlung (Grundlage §32 BGB iVm. § 40 BGB) schon seit Jahrzehnten geklärt.

Gesellschafterversammlungen, Vorstandssitzungen, Vereinsgründungen alles wird heute gerne in einer Online-Versammlung erledigt, ohne dass dies gerügt wird.

Diese Form der Abstimmung für Politische Parteien wird auch seit 2011 vom wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages für rechtens gehalten.

Die Piraten verwenden seit 2009 die Sprachkonferenzsoftware „Mumble“  und haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Clientsoftware läuft auf jedem handelsüblichen Betriebssystem, wie Windows, IOS, Linux und Android. Man kann sogar mit einer modernen Armbanduhr (ausgerüstet mit etwas Technik) teilnehmen.

Fazit: Runde Sache, fast alle Anwesenden waren zufrieden und wir machen einfach so weiter. Und keine Sorge, Präsenzparteitage wird es nach wie vor geben, schon wegen der Wahlen.
Warum dieser Online-Parteitag allerdings als der erste in der Piratenpartei angekündigt und kommentiert wurde, wird ein Geheimnis der „wichtigen“ Leute bleiben. Da liefen nämlich schon zwei. Aber das kleine gallische Dorf ist es ja gewohnt, ignoriert zu werden,  😉

Tschüss Zuckerpüppchen!

Schon vor zwei Jahren hat mich Facebook durch seine seltsamen Nutzungsbedingungen und einem merkwürdigen Verständnis von Privatsphäre und Datenschutz zu einem Artikel veranlasst:

„Aus meiner Sicht ist die Zeit gekommen, um sich von Facebook endgültig zu verabschieden. Suchen wir lieber nach Alternativen wie Diaspora, Friendica, Ello, Path, Pheed u.a.. Manches können Piraten sogar selbst bauen.

Und wer aus „werblicher“ Sicht bei Facebook bleiben muss, sollte das so verdeutlichen und auf einer der Alternativen hinweisen bzw. verlinken. Die Abstimmung mit den Füßen ist meiner Meinung nach die einzige Antwort, die Zuckerbergs Bubble versteht.“

Ich interessiere mich für Facebook nicht, finde es vom Design her schrecklich und es fehlt jegliche Usability.

Aber nun ist auch mit den gewerblichen Accounts Schluss. Was war passiert: Ich logge mich ein, vertippe mich einmal beim Passwort (soll ja kryptisch sein) und schon ploppt die Meldung „verdächtige“ Aktivität auf und fordert mich auf, einen Bestätigungscode per E-Mail abzuholen.

Das kann man noch gerade nachvollziehen, aber nach Bestätigung des Codes möchte nun Facebook, einen Pass, Personalausweis, Heiratsurkunde, Meldebescheinigung….

Nein liebe Leute, das werdet ihr für Eure Auftraggeber nicht bekommen.

Was war passiert. „Facebook“ hat messerscharf erkannt, dass ich meinen Reiselaptop mit Win10 verwende und somit eine andere Browser-ID ohne mein Einverständnis zur Speicherung freigegeben habe. So fragt man Dumme aus und zeigt allenfalls, dass man long term Cookies versteckt.

Also Tschüss Zuckerpüppchen, alle Seiten fliegen hier raus. Und wenn dieser Dreck tatsächlich notwendig ist, um in dieser digitalen Welt zu überleben, bleibe ich eben in der Steinzeit und ignoriere den Mist wie diese Datenschleuder „WhatsApp“.


 

Weihnachten und Menschen die man mag.

Wisst Ihr was? Es gibt so viele Piraten, die man kennen und schätzen gelernt hat.

Eigentlich auf der gleichen Wellenlänge. Eigentlich.

Der Realitätsabgleich war dann möglicherweise nicht so ganz erfolgreich.

Aber was soll‘s, eigentlich war es eine schöne Zeit mit X und Y. So mit Mensch an der Seite (OMG), möglicherweise hat man sogar die Nähe oder Wärme genossen.

Was kann man tun? Versuchen Kontakt zu halten? Ist das so from the 80th?

Und Mensch war fast der Meinung, es hätten sich Freundschaften ergeben. War’s aber nicht.

Was tun?

Glaubt mir: Einfach aufräumen. Es ist es nicht Wert. Wer will, will. Und wer nicht will, will nicht.

Und entgegengebrachte Oberflächlichkeit ist der GAU. Das zehrt an der Seele und soweit sollte man es nicht kommen lassen. Also lasst es nicht zu.

Oder mit anderen Worten: Lächeln und Winken und geh weg.

Es gibt wenige Menschen, die es verdienen, für sie da zu sein, aber sie gibt es. Haltet sie fest, sie halten Euch fest, sie sind Euer Fundament, Ihr seid ihr Fundament. Dem Rest lächelt und winkt Ihr zu.

Und woran erkennt man  nun diese „Menschen, die es verdienen, für sie da zu sein“?

Es ist recht einfach. Sie nehmen Teil an Deinem Leben, interessieren sich für Dich und Deine Probleme, so wie Du das umgekehrt tust.
Ihnen fällt auf, wenn es Dir schlecht geht oder man von Dir nichts hört oder liest. So wie es Dir auffällt, wenn es ihnen schlecht geht oder man von ihnen nichts hört oder liest.

Es ist ganz einfach.

Vergesst den Rest, es lohnt sich nicht. Es ist verschwendete Zeit.

Konzentriert Eure Energien auf Menschen, die reflektieren. Jagt keinen Illusionen hinterher. Egal, welche äußeren Qualitäten Mensch hat, sie sind unwichtig, auf die inneren kommt an.

Freundschaften sind nicht immer die, für die man sie hält. Obwohl man es nicht wahrhaben will. Es ist so. Je eher man sich damit abfindet, je weniger tut es weh.

Je älter man wird, je klarer wird diese Erkenntnis.

Kommt gut durch das 2017.

 

 

Sieben Jahre Piratenpartei

Sieben Jahre bei den Piraten und noch mehr mitgemacht.

Wer ist nicht alles gekommen und gegangen. Wie viele Freundschaften hat man gefunden und wie viele Feindschaften, Neid und Missgunst. Das habe ich schon vor zwei Jahren geschrieben und ist immer noch gültig.

Allerdings sind die Feindschaften sichtbarer geworden und die versteckten Attentäter weniger. Die Schwerpunkte haben sich etwas verlagert.

Im Mai 2014 war noch nicht absehbar, dass so viel Borniertheit den Landesverband weiter lähmt, so dass es einem jetzt fast egal sein kann.

Dafür läuft der Stadtverband Potsdam trotz seines Aderlasses an Aktiven ganz gut. Passt natürlich auch wieder nicht jemand, ja was soll‘s.

Ich bin jetzt beim „auswärtigem Termin Nr. 412“ gewesen und habe bestimmt noch was vergessen. Kaum einen Termin habe ich als unangenehm im Gedächtnis.

Die Arbeit als Datenschutzbeauftragter hat sich gewandelt. Einerseits macht das nach wie vor Spaß, andererseits ist die Blockadehaltung erschreckend. Ein DSB ist bestellt und er darf nichts machen? Da bleibt nur die Hoffnung, dass entweder Vernunft oder die Aufsichtsbehörde einziehen wird.

Auch von anderer Seite wird viel gegengehalten und die Projekte PPEU und PPI wurden zum Erliegen gebracht. Ein Jammer, sind das doch unsere Arbeitsgrundlagen.

Finanziell ist die Bundespartei ausgeblutet. Einerseits haben diese fast kriminellen Machenschaften des Geldausgebens ihre Wirkung nicht verfehlt, andererseits hat keiner mehr Lust, einer Organisation das eigene sauer genug verdiente Geld anzuvertrauen, die es dann zum Fenster rauswirft.
Zumindest bis zum BPT Halle war das so mit dem offenen Fenster. Konsequenzen für die Handelnden? Keine.
Ganz im Gegenteil, jetzt wo jeder Cent knapp wird, bekommen Spender den Staatsanwalt angedroht. Mit welchen fadenscheinigen Begründungen auch immer.

Die Lagerbildung und Querelen, die öffentlichkeitswirksam ausgetragen werden, sind stark zurückgegangen, aber es gibt nach wie vor Inkompetenz und Boshaftigkeit.

Also hat sich die Sache die letzten zwei Jahre recht durchwachsen entwickelt. Und zum 7. Piratengeburtstag habe ich nur Beileidsbekundungen bekommen. Tja.

Siri hat darauf keine Antwort

Ich will mich nicht gewöhnen, dass Deutschland Teil einer Kriegsmaschinerie ist.

Ich will mich nicht gewöhnen, wenn der Spiegel schreibt, dass Deutschland endlich in der Normalität angekommen ist, wenn es sich an internationalen Kriegseinsätzen beteiligt. Die Beteiligung an Kriegen darf nie Normalität werden.

Ich kann es nicht glauben, das Verteidigungsministerin von der Leyen auf die Frage eines Journalisten, ob denn eine Fußball WM 2018 in Russland tatsächlich denkbar wäre, antwortet „Deutschland wird auf jeden Fall schießendes Personal schicken“.

Das ist nichts anderes als die Verharmlosung des Krieges.

Ich will mich nicht gewöhnen, dass in diesem Europa das Recht des Stärkeren gilt, wenn Hunderttausenden der Zugang zu Gesundheit Bildung und einem würdevollen Leben einfach verwehrt werden.

Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass die Würde des Menschen antastbar ist. Denn die Würde des Menschen steht tagtäglich zu Zehntausenden bei der Tafel an, um unsere Reste zu essen. Die Würde des Menschen krepiert vor Lampedusa und die Würde stirbt im Krieg und zwar in jedem Krieg, weil der Krieg keine Würde kennt, nicht die der Täter und auch nicht die der Opfer.

Ich will mich nicht an die Barbareien der globalisierten Welt gewöhnen, die Ausplünderung armer Länder die Waffenlieferungen die Unterstützung brutalster Despoten und Diktatoren.

Ich will mich nicht in den Zynismus derer flüchten, die rufen: da kannste nichts machen, das war schon immer so.

Ich möchte mich nicht abfinden, dass es sowas wie Alternativlosigkeit gibt, weil es immer Alternativen gibt, weil es das Wesen der Demokratie ist, dass es sowas gibt wie Alternativen und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der man tatsächlich glaubt, wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht

Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Menschen die solche Gedanken haben als Gutmenschen verspottet werden und verächtlich gemacht werden, ausgerechnet von denen, denen der Zynismus jegliche Empathie so zerfressen hat, dass ihre eigene Herzlosigkeit nur ertragen können indem sie andere verächtlich machen.

Ich möchte nicht, dass die die Deutungshoheit über die Moral bekommen, die keine haben. Es gibt die Unschuld des Nichtwissens nicht mehr.
Wir wissen, dass der Wohlstand auf unrecht aufgebaut ist. Wir wissen, dass wir die Erde zerstören, und wir können auch längst nicht mehr ignorieren, dass andere arm sind weil wir reich sind.
Wir werden uns nicht rausreden können mit dem immer gleichen „davon haben wir nichts gewusst“.

Nein, wir werden es gewusst haben und ich frage mich am Ende, was man über uns in 20, 30 Jahren sagen wird.

Wer werden wir gewesen sein? Die, die zugeschaut haben, wie schon so oft.

Werden wir die gewesen sein, die einfach weiter gemacht haben, weil es so bequem war?

Oder werden wir die gewesen sein, die gerade nochmal rechtzeitig die Kurve bekommen haben und die, die Reißleine gezogen haben, kurz als es noch nicht zu spät war?

Ich bin mir nicht sicher, aber eins weiß ich gewiss, Siri hat darauf keine Antwort.

Quelle: Christoph Sieber

Was ist mit Facebook los?

Eigentlich ist es fast jedermann klar, das Facebook hinsichtlich Klarnamenspflicht und Datenaggregation nicht den Verständnis des Datenschutzes zumindest aus deutscher Sicht folgt. Auch das Telemediengesetz (TMG) scheint Facebook wenig zu interessieren.

Aber nun geht Facebook – vermutlich getrieben durch wirtschaftlichen Druck – wirklich zu weit.

Die neuen Nutzungsbedingungen, die ab 1. Februar in Kraft getreten sind, erlauben Facebook die Beobachtung aller unserer Aktivitäten im Internet. Die Teilnahme bei Facebook ist sehr teuer geworden, denn wir bezahlen mit unsere Daten, auch so einer Art Bitcoins. 😉

Selbst das Europäische Datenschutzrecht, dass einen deutlich geringeren Standard als das BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) aufweist, lässt die neuen Nutzungsbedingungen nicht zu, denn die notwendige Einwilligung erfolgt zwangsweise (sonst fliegt man aus Facebook heraus) durch ein fast marktbeherrschendes Unternehmen.

Warum muss sich Facebook wenigstens an das Europäische Datenschutzrecht halten? Nun, Facebook hat sich in Irland niedergelassen und unterliegt der Aufsicht des Data Protection Commissioner (DPC).

Dass es beim DPC in Irland um eine höchst unterausgestattete Behörde handelt, verwundert nicht. Datenschutz spielt in Irland keine große Rolle und wird eher als wirtschaftsschädlich angesehen.

Facebook hat einige Privacy-Einstellungen, die vorgaukeln, man können die Erweiterungen durch die neuen Nutzungsbedingungen abstellen. Dies ist wohl wirkungslos, da das Abwählen bei den Werbeeinstellungen nur weitere Profilbildungen nach sich ziehen (ähnlich wie bei der Beantwortung – Abbestellung – eines unseriösen Newsletters erhält man aus anderer Quelle erst recht mehr Spam).

Aus meiner Sicht ist die Zeit gekommen, um sich von Facebook endgültig zu verabschieden. Suchen wir lieber nach Alternativen wie Diaspora, Friendica, Ello, Path, Pheed u.a.. Manches können Piraten sogar selbst bauen.

Und wer aus „werblicher“ Sicht bei Facebook bleiben muss, sollte das so verdeutlichen und auf einer der Alternativen hinweisen bzw. verlinken. Die Abstimmung mit den Füßen ist meiner Meinung nach die einzige Antwort, die Zuckerbergs Bubble versteht.

Für Firefox gibt es übrigens ein hübsches Add-on: „Self-Destructing Cookies“.

Es zählt jeder noch so kleine Schritt.