Trink bloß nicht die falsche Whiskysorte!

Whisky und Mobbing

Man kennt mich und wer das wirklich tut, weiß dass ich seit über 40 Jahren gerne Whisky trinke. Nicht wegen des Spiegels, sondern wegen des Geschmacks. Abends nach einem hektischen Tage oder auf einer gepflegten Party darf das mal sein.

Im Laufe der langen Zeit habe ich eine Menge an Sorten = Geschmacksvarianten kennen gelernt. Glaubt man gar nicht.

Und ja, ich gebe es zu es gab Abende, da hat man doch etwas zu viel…. Aber die Anzahl ist überschaubar.

Andere Alkoholika locken mich weniger, von einem gepflegten Bier oder einem ordentlichen Wein zum guten Essen abgesehen.

Ich habe Anfang 1990 als absolutes Greenhorn Kanada (selbst) durchflogen und zwar ziemlich ausgedehnt und kam mit CC – also Canadian Club – in Berührung. Da gibt es auch eine Menge Unterschiede, aber mir schmeckt auch die Standard-Abfüllung. Ich habe auch sehr wenig „Nachwirkungen“ zu verspüren. Ich wusste aber nicht den tieferen Grund. Das ist deswegen von Interesse, weil ich sehr unangenehme Allergien habe.

Dann habe ich mir Irland erflogen und bin auch in der Jameson Brauerei aufgeschlagen. Irische Whiskys liegen mir seitdem am Herzen, liegt einfach am (Kalk-)Wasser. Hier gibt es sehr viele Spielarten, mal abgesehen vom Tullamore Dew in der Touristenvariante.

Dann kam das Ding mit der AG Singlemalt.

Singlemalts sind ein eigenes Kapitel, mehr eine Wissenschaft. Auch hier habe ich meine Vorlieben, aber: Das sind Sachen, die ich sehr gerne, aber nur in übersichtlicher Form genießen kann.

Und die Erkenntnis ist, dass Whisky aus Getreide gemacht wird. Gerste, Roggen, Weizen, Hafer, Mais zum Bespiel. Tja und nun ist es so, dass mein Körper gegen Roggen nun mal gar nichts hat. Bei den anderen Sorten gibt es mäßig allergische Reaktionen.

Mein Liebling, „Canadian Club“, ist einer der wenigen nur Roggen- (Rye und nur Rye) Whiskys. Tja und das erklärt, dass mein alter Körper eben keine allergischen Reaktionen zeigt. Übrigens gibt es da auch eine große Sortenvielfalt und ein Teil steht in meiner Hausbar.

Bei den anderen (den Malts) muss ich etwas vorsichtiger sein.

Was aber verletzend ist, wenn Menschen einen deswegen im Netz anmachen und disqualifizieren.

Gut, in der Sektion Brandenburg der AG Singlemalt wurde ich ja auch nicht aufgenommen, insofern kann einem das am Gesäß vorbeigehen. Ich schau einfach mal, ob jemand Cola trinkt oder Red-Blöd und dann mobbe ich einfach zurück. Deal?