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Mal in eigener Sache

Es ist seit einiger ruhiger geworden auf dieser Seite meines Blogs. Das hat einerseits den Grund „Zeitenwende“ und dass die Welt verrückt geworden zu sein scheint. Ein Volldepp-Asset und ein Spion sprengen die gesamte Nachkriegsordnung und zerstören hunderttausende Leben und noch mehr Existenzen.

Und man schaut fassungslos zu …

Aber wenn man auf die Piratenbewegung schaut, kann man ähnliche Entwicklungen feststellen, wenn auch in einem wesentlich geringeren Verhältnis.

Das hat mich veranlasst, über meine Motivation in der Piratenbewegung zu nachzudenken.

Die ständige Infragestellung meines Engagements, meiner Integrität und die „Entdeckung meiner wahren Absichten“ sind schon beeindruckend.

Dazu kommen diese reflexartigen Widerworte, gegen alles, was ich so sage. Insbesondere fällt auf, wer die Initiatoren dieser Widerworte sind: oftmals Individuen, die ihr Leben nicht in den Griff bekommen haben, von Dritten oder Transferleistungen abhängig sind und als einzige Qualifikation mitbringen, dass sie Social-Media kennen und googeln können – manchmal auch gepaart mit angeblichen Wikipedia-Fakten.

Seitdem die KI für jedermann zur Verfügung steht, ist es noch schlimmer geworden. Es wird nur besser formuliert, da der Algorithmus in der Regel wenig aggressiv ist.

Wenn dieser Bullshit dann auch noch mit einer Säuselstimme verbreitet wird, ist es einfach zu viel für mich.

Ja, ich weiß schon lange, dass die Piratenbewegung auch ein Haifischbecken hat und manchmal merkt man zu spät, mit wem man sich besser nicht eingelassen hätte.

Manche haben es bemerkt: Ich nehme seit einiger Zeit nur noch an wenigen Sitzungen und Diskussionen teil. Allenfalls als Zuhörer oder weil es Beauftragung dafür gibt. Selbst in einer BuVo-Sitzung ist man vor diesem Ad hominem nicht sicher, gerne als hessische Dialektik getarnt.

In dieser meiner Arbeit gehen sehr viele Mannstunden und sehr viel Geld den Bach runter. Und da ich Fan von evidenter Statistik bin, bekomme ich am Ende des Jahres selber einen Schreck, welche Beträge sich da ansammeln.

Und wenn man zudem zu dem Schluss kommt, dass es völlig sinnlos ist, selbst Projekte anzustoßen, sondern man sich immer einen anderen Initiator (aka Strohmann) suchen muss, der nicht sofort in meinem Dunstkreis vermutet wird, ist auch diese rote Linie überschritten.

Mich erreichen erneut bösartige Vorwürfe, die man schon durch einfaches Hinsehen entkräften könnte. Nunja, Menschen glauben immer das Böse und reden selten über das Gute.

In der PPEU hat es mir zum Ende des letzten Jahres gereicht, jetzt hat es mir bei der PPI gereicht und ich baue jetzt schnell alle Unterstützung ab, die überflüssig geworden ist. Diese schöne Basis-WKO will keiner? Na, dann weg damit und über 1.000 EUR pro Jahr gespart.

Viele Apps und Add-ons, die ich finanziert habe, sind schon gekündigt und mich erstaunt das Einsparpotential.

Und diese Tabula rasa wird weitergehen und erst da stoppen, wo Menschen bereit sind, diesen enormen Support anzuerkennen und mitzumachen, weil die Piratenbewegung nach wie vor eine gute Idee für die Welt ist. Allerdings nur mit den richtigen Menschen. Die anderen brauchen meinen Altruismus nicht.

Und wenn nicht, dann eben nicht.